Nicolaia Rips: Alles ausser gewöhnlich

Rips_01018_MR1.inddNicolaia Rips wuchs im berühmten Chelsea Hotel in New York auf. Hier verbrachten Künstler wie Salvador Dal´i, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Leonard Cohen und Andy Warhol, um nur wenige zu nennen, viel Zeit. Das Hotel erlangte den Status eines „Zufluchtsorts für Ausgeflippte“. Es gibt viele Langzeitmieter, unter anderem Nicolaias Eltern, beide Künstler. Mit 17 schrieb sie ihre Erlebnisse in kurzen Geschichten auf und veröffentlichte sie in diesem Büchlein. Im Nachwort sagt sie allerdings auch, dass alle Geschichten lediglich an die Wahrheit angelehnt sind, vieles ist überspitzt und ausgeschmückt.

Nicolaia ist ein Einzelkind und aufgrund ihrer verrückten Eltern eher eine Außenseiterin im sozialen Leben. Mit den Bewohnern des Hotels dagegen kam sie schon immer besser klar als beispielsweise mit ihren Mitschülerinnen.

Sie beschreibt in einigen der Episoden, wie sie von Mitschülerinnen ausgegrenzt wurde, was ihre Eltern (verrücktes) dagegen unternahmen, aber auch, welche Gespräche sie mit anderen Hotelbewohnern führte.

Die Geschichten sind fast alle total abgedreht und verrückt. Eine Welt der Bohemiens und Freigeister. Alles sehr abgehoben, aber irgendwie konnte ich auch nicht aufhören mit dem Lesen und wollte immer wissen, welche Anekdote als nächstes kommt.

Mein Tipp: Einfach mal reinlesen und sehen, ob einem das Aufhören auch so schwer fällt!

35Weitere Infos und Leseprobe.

Zum Buch: Nagel & Kimche Verlag, 224 Seiten, 978-3-312-01018-9, €20,-

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