Beatriz Williams: Träume wie Sand und Meer

Traeume wie Sand und Meer von Beatriz WilliamsCape Cod in den 60er Jahren: Tiny Schuyler könnte die glücklichste Frau der Welt sein: Sie hat einen wohlhabenden, attraktiven Mann geheiratet, dessen Karriere sie beide ins weiße Haus führen könnte. Sie war sich immer sicher, dass sie ihren Mann liebt, doch nun zweifelt sie; außerdem taucht ein Mann aus ihrer Vergangenheit erneut in ihrem Leben auf und sie wird mit kompromittierenden Fotos erpresst. Tiny scheint auf sich allein gestellt…

Träume wie Sand und Meer erzählt die Geschichte der jungen Christina, von allen Tiny genannt, die nach außen hin ein wundervolles Leben führt, mit reichem Gatten und großartigem Anwesen, die aber alles andere als glücklich ist. Ihre Ehe ist mittlerweile leidenschaftslos, sie erlitt bereit mehrere Fehlgeburten und fühlt sich in der Familie ihres Mannes sehr einsam. Erzählt wird ihre Geschichte zum einen aus ihrer Sicht in der Gegenwart (also Sommer 1966), zum anderen gibt es zwei Jahre alte Rückblicke; aus der Sicht von Tiny, sowie aus der eines ihr nahestehenden Mannes. So setzen sich die Puzzleteile erst allmählich zusammen.

Betrachtet man das Cover, denkt man sofort an eine tolle Sommerlektüre für den Strand, oder? Leichte, seichte Unterhaltung für Frauen? Doch hinter Beatriz Williams neustem Buch verbirgt sich mehr. Man erfährt einiges über das damalige Leben als Frau, über die Verstrickungen und Machenschaften in reichen Politikerfamilien und an die zu hohen Ansprüche einer Frau an sich selbst. Allerdings ist Träume wie Sand und Meer doch etwas oberflächlicher als der Vorgänger Das geheime Leben der Violet Grant, in dem es um Naturwissenschaften, Physiker und dunkle Geheimnisse ging. Protagonistin Vivian Schuyler ist die Schwester von Tiny, der Protagonistin in diesem Buch. Die Bücher gehören somit zusammen, können aber eigenständig und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.

Letztlich ist es ein entspannter Strandroman mit Familiengeheimnissen, und eben nicht so seicht, wie man denken könnte. Ich hatte eine vergnügliche Lektüre, vor allem aber habe ich auch Lust auf mehr bekommen, denn die dritte Schuyler-Schwester, Pepper, konnte man bereits kennenlernen, bevor sie bald ihren eigenen Band erhalten wird. Der könnte so richtig gut werden!

45 Weitere Infos und Leseprobe.

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