Meg Rosoff: So lebe ich jetzt

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Daisy kommt aus New York, doch nun zieht sie zu ihrer Tante, der Schwester ihrer verstorbenen Mutter, aufs Land nach England – weil die neue Freundin ihres Vaters sie nicht haben will. Ihre Tante arbeitet sehr viel, und so verbringt sie viel Zeit mit Ihren Cousins und ihrer Cousine. So kommt es, dass sie sich in ihren gleichaltrigen Cousin Edmond verliebt. Die beiden halten ihre Liebe geheim und genießen jede Sekunde zu zweit. Dann allerdings bricht ein Krieg in Großbritannien aus und die Jugendlichen sind auf sich allein gestellt.

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Anne C. Voorhoeve: Wir 7 vom Reuterkiez

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Pia und Jonas wohnen mit ihren Eltern in Berlin-Neukölln und finden es dort großartig. Im selben Haus wohnen auch ihre besten Freunde – beide Mitglieder einer türkischen Großfamilie. Jeder kennt jeden in ihrem Kiez und alle verstehen sich. Es könnte nicht besser laufen, bis Pia und Jonas Eltern sich trennen wollen! Aus ihrem geliebten Viertel ausziehen kommt für sie nicht in Frage, und so ernennen sie die Wohnung zur Kinderwohnung. Eine Woche soll ihre Mutter bei ihnen leben, danach wieder der Vater eine Woche. Weiterlesen

Petra Stuiber: Kopftuchfrauen

1046 Ich bin ein großer Fan des Sachbuchprogramms des Czernin Verlages. Ohne Zögern kaufte ich mir also Kopftuch-Frauen, als ich mitbekam, dass es dieses Buch gibt. Ich interessiere mich für Feminismus, ich interessiere mich für viele aktuelle politische und gesellschaftliche Themen. So ging dann natürlich auch die Kopftuch-Debatte nicht an mir vorbei, allerdings fiel es mir immer sehr schwer Stellung zu diesem Thema zu beziehen. Keine meiner Freundinnen trägt ein Kopftuch oder hat meines Wissens mal darüber nachgedacht, eins zu tragen. Und auch sonst hatte ich nie bewusst Kontakt mit einer kopftuchtragenden Frau. Eigentlich ziemlich traurig. Aber nach der Lektüre dieses Buches habe ich zumindest schonmal eine Meinung zum Kopftuch!

Eingeteilt ist das Buch in zwei Bereiche. Der erste Teil ist eine kurze europäische Kulturgeschichte des Kopftuchs bis in die Gegenwart. Die Autorin Petra Stuiber klärt über Gründe des Tragens, historische Herkunft und vieles weitere auf. Einen großen Teil widmet sie der Kopftuchdebatte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sie grob nachskizziert, ihre wichtigsten Akteure nennt und deren Aussagen zusammenfasst.

 Der zweite Teil enthält auf Interviews basierende Portraits kopftuchtragender Österreicherinnen. Jede dieser Frauen trägt ihr Kopftuch aus einem anderen Grund. Sie sprechen darüber, wieso sie ein Kopftuch tragen, was sie von Kopftuchverboten halten, ob ihre Töchter Kopftuch tragen und wie sie dazu stehen, und vor allem auch, welche Erfahrungen sie in der Öffentlichkeit gemacht haben. Aber natürlich reden sie noch über vieles, vieles mehr!

Für mich hat dieses Buch sehr viel verändert. Ich konnte mir durch diese vielen verschiedenen Stimmen eine eigene Meinung zum Thema Kopftuch bilden, nehme kopftuchtragende Frauen aber auch im Alltag anders wahr. Insofern kann ich dieses Buch jedem sehr ans Herz legen, egal welchen Geschlechts und ob mit oder ohne Kopftuch.

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